12 Jan

Ego bumm - ergo sum!

Geschrieben von Prof. Dr. Hans-Peter Schwöbel
Woran erkennt man, dass man glücklicher Bewohner einer Metropolregion ist? Es gibt viele Hinweise. Zum Jahreswechsel aber stinkt einer besonders gen Himmel: Die Silvester-Ballerei schafft über großen Städten gewaltige Smog-Glocken aus Schadstoffen und Feinstaub, die man messen, sehen und riechen kann – und muss. Zum Neuen Jahr wurden in Deutschland nebst 133 Millionen Euro 4000 Tonnen Feinstaub in die Luft gejagt. Das entspricht zwei Monaten Straßenverkehr!
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12 Jan

Der Alte von Karramesch

Geschrieben von Prof. Dr. Hans-Peter Schwöbel
„Wir schaffen das... ermunterte das Kaninchen die Schlange und erstarrte. Die Schlange züngelte beifällig und schlängelte in ihrer Muttersprache (einer Körpersprache), die Volksweisheit: Liebe geeht durch den Maaagen. Dann standen Kaninchen und Schlange einander bei, bis der animalische Imperativ erfüllt war. Als sie es geschafft hatten - jeder auf seine Weise - ruhten sie unter einer Akazie. Die Schlange ruhte in sich. Das Kaninchen ruhte in ihr...“

Die Zuhörer auf dem Alten Markt von Karramesch hingen dem weisen Erzähler an den Lippen.
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12 Jan

Seht, wie das duftet!

Geschrieben von Prof. Dr. Hans-Peter Schwöbel
„Wir sehen, hören, riechen die Welt. Wir sehen, hören, riechen aber nicht die Welt, wie sie ist. Wir sehen, hören, riechen die Welt, wie wir sind. Wie uns die Welt erscheint, hängt von der Beschaffenheit unserer Sinnesorgane ab, von unserer körperlichen Verfassung, von unseren Erfahrungen, von unseren Interessen, von unseren Gefühlen und Erwartungen. Die ‚Sehwelt’ des Menschen ist eine andere als die ‚Riechwelt’ der Katze und beide unterscheiden sich ganz und gar von der ‚Echolotwelt’ der Fledermaus, die wir uns nicht einmal vorstellen können.“
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