05 Okt

Wo die Fähre webt

Geschrieben von Prof. Dr. Hans-Peter Schwöbel

Kaum perlt der Neckar aus dem Schwenninger Moos, neckt er den Himmel und tut, als wolle er süd-ostwärts zur Donau. Rasch aber wendet er sich nach Norden, fließt dann Richtung Nord-Ost zwischen dem Ostufer des Schwarzwaldes und dem Westufer der Schwäbischen Alb. Kurz vor Stuttgart fällt ihm ein, wo er wirklich hinwill:

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31 Jul

Garten der Geschichte

Geschrieben von Prof. Dr. Hans-Peter Schwöbel

Der bekannteste Garten der Welt ist wohl der Garten Eden, das Paradies. Der mythische Garten in der Geschichte des Menschen, Urbild aller Gärten. Ob es ihn je als Stück Land gegeben hat, ist nicht wichtig. Er ist lebendig bis zum heutigen Tag als Erinnerung, Idee, Wunschtraum und Erlösungsort. Auch in anderen Kulturen stellen sich Menschen das Paradies, den Zustand umfassenden Glücks, als Garten vor. Er ist die innigste Verbindung zwischen Natur und Kultur, zwischen Schöpfung und Zivilisation.

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29 Jul

Wer spricht, der singt

Geschrieben von Prof. Dr. Hans-Peter Schwöbel

Noch ämol: Mannem odda Monnem? Dande (Tante) odda Donde? Kannsch odda konnsch? Ranze odda Ronze? Eigentlich ist es einfach: Das schriftliche Alphabet besteht aus starren Zeichen. Ein A ist ein A, ein R ist ein R. Unser Alphabet hat 26 Buchstaben. In unserer schönen Hochsprache, mehr noch in den klangvollen Dialekten gibt es aber tausende von Lauten. Diese akustische Vielfalt kann schriftlich nicht exakt widergegeben werden, selbst wenn wir Dutzende Zeichen dazu erfinden würden.

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