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Susanna Martinez und Hans-Peter Schwöbel
Foto: Jutta Creutzburg
Meine Frau, Susanna Martinez, ist mit vielen Begabungen und Fähigkeiten gesegnet. Sie ist eine großartige Organisatorin und Haushälterin. Sie nimmt mediale Informationen besonders aufmerksam wahr. Viele Ereignisse und Möglichkeiten wären mir in unseren gemeinsamen sechzig Jahren entgangen, wenn Susanna sie nicht entdeckt hätte. Lieben Freunden dient sie mit Beiträgen in den verschiedensten Medien, indem sie Artikel für sie ausschneidet und/oder Links an sie verschickt.
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Maria, Susanna, Hilde und Ismael
Jeder Mensch ist eine Kreuzung. Ismaels und Hildes Wege kreuzen sich im Frühsommer 1945. Er kommt aus dem tausendfältigen Regengrün Puerto Ricos und dem Azur der Karibik. Sie kommt aus dem tausendjährigen Reich und lebt im kriegs-grauen Mannheim. Gebrochene Herzen. Geborstene Häuser. Sie lieben sich am Stollenwörthweiher in Mannheim-Neckarau. Heraus kommt Gertrud. Später wird sie sich Susanna nennen, dem zweiten Vornamen ihrer geliebten Oma.
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Skulpturen: Hartmut Gossel
Fotos: Hans-Peter Schwöbel
Impressionen und Gedanken zu den Stuhl-Skulpturen von Hartmut Gossel. Kleine Kulturtheorie des Stuhls.
Oben: Eine Reihe von Sitzgelegenheiten zeigt enorme Vielfalt in der Ähnlichkeit. Die Besonderheit des einen Stuhls verweist auf die Unterschiede und Gleichheiten aller anderen Stühle. Wie bei der Zahl Pi sehen wir eine unendliche Folge von Identität und Differenz, die sich ineinander erfüllen.
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Skulpturen: Hartmut Gossel
Fotos: Hans-Peter Schwöbel
Impressionen und Gedanken zu den Stuhl-Skulpturen von Hartmut Gossel. Kleine Kulturtheorie des Stuhls.
Wie wir
Hartmut Gossel erweitert und vertieft das Humanoide und Anthropomorphe vom Körperlichen ins Geistige. In Gossels Stühlen wohnt Musik. Die Proportionen stimmen. Seine Figürchen können tanzen und fliegen. Sie können warten. Sie können Fragen stellen. Sie können sich sehnen. Sie können sich lustig machen. Sie können etwas vorhaben. Sie können sich die Haxen brechen. Sie können Faxen machen. Sie können sich ineinander spiegeln, wie eineiige Zwillinge. Sie können die glatte Wand hochgehen.
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Skulpturen: Hartmut Gossel
Fotos: Hans-Peter Schwöbel
Impressionen und Gedanken zu den Stuhl-Skulpturen von Hartmut Gossel.
Eine kleine Kulturtheorie des Stuhls.
Es sind diese beiden Adjektive, die mir zuerst einfallen, wenn ich die Stuhlskulpturen von Hartmut Gossel auf mich wirken lasse: Das aus dem Lateinischen kommende Wort humanoid bedeutet menschenähnlich, menschlich. Das aus dem Griechischen kommende Wort anthropomorph bedeutet ebenfalls menschenähnlich, besonders im Sinne von menschengestaltig. Es weist also auf Strukturähnlichkeiten zwischen Mensch und Stuhl hin.








