
Gemälde: Waltraud Gossel
Verbrannte Erde, verstoßener Geist
Wahrheit wird unterdrückt
Hans-Peter Schwöbel
Ich zitiere weiter den Essay von Fatina Keilani, Redakteurin im Ressort Meinungsfreiheit DIE WELT print und digital, 24.07.2026:
„Enttäuschte Erwartungen
Wenn jemand in Untersuchungshaft sitzt, dann findet der Prozess zeitnah statt. Wenn Straftaten von Ausreisepflichtigen begangen werden, dann folgt der Vollzug der Ausreise – nicht ein weiteres Verfahren. Wenn jemand ohne Papiere einreist, dann wird seine Identität geklärt, bevor er in Sozialleistungen aufgenommen wird.
Staatliches Handeln muss berechenbar sein, denn Berechenbarkeit schafft Vertrauen. Bürger akzeptieren Regeln, wenn sie glauben, dass auf Ursache A verlässlich die vorgesehene Folge B eintritt. Doch diese Erwartung wird schon lange in zu vielen Bereichen nicht mehr erfüllt. So ist über Jahre die Vertrauenskrise in Deutschland entstanden.
Die kleine, unbestechliche Formel lautet: wenn – dann. Wenn diese Formel überall greift, dann geht es mit dem Land wieder aufwärts.“
Ende Zitat Fatina Keilani.
Ich (HPS) führe meine Gedanken fort:
Fatina Keilanis Wenn–Dann-Trommelwirbel ist von bestechender Eleganz, Einfachheit und Klarheit. Das könnte Vertreter des desaströsen Status quo in ihrer geistigen Armut verlocken, Keilani als „schreckliche Vereinfacherin“ zu verleumden. Dazu sage ich: Nicht jene, die diese klaren, mathematisch schönen, Wenn-Dann-Forderungen stellen, haben sich zu rechtfertigen, sondern jene, die seit Jahren mit List und Niedertracht wissenschaftlich fundierte Erkenntnisse und demokratisch-rechtsstaatlich verfasste Entscheidungen und Entwicklungen verhindern.
Beispiel Corona: Alles, was klare wissenschaftliche Analyse und darauf basierend Schutz und Heilung geboten hätte, war und ist um Dimensionen einfacher, als das (fast) weltweite Schmierentheater, das wider besseres Wissen, falsche, gefährliche und schädliche Entscheidungen durchsetzt und davon nicht zurück will und kann, weil sonst mehr als nur Kartenhäuser zusammenbrechen. „Das eben ist der Fluch der bösen Tat, dass sie, fortzeugend, immer Böses muss gebären.“ (Friedrich Schiller, Wallenstein)
In meinen folgenden Der Schwöbel-BLOG am Samstag setze ich diese Gedankengänge fort.
Der Schwöbel-BLOG am Samstag, 05.09.2026









