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Wenn der Fahrplan 8:12 Uhr sagt …
Foto: Hans-Peter Schwöbel
Dann und dann und dann …
Hans-Peter Schwöbel
Ich zitiere weiter den Essay von Fatina Keilani, Redakteurin im Ressort Meinungsfreiheit DIE WELT print und digital, 24.07.2026:
…
"Wenn Mehrheiten sich ändern, dann ändert sich auch die Regierungspolitik. Wenn Regierungen scheitern, dann können sie abgewählt werden.
Wenn der Fahrplan 8:12 Uhr sagt, dann fährt der Zug um 8:12 Uhr ab. Wenn eine Brücke marode ist, dann wird sie saniert und nicht wegen Einsturzgefahr gesperrt. Wenn eine Baustelle eingerichtet ist, dann wird dort auch gearbeitet. Wenn ein Bauantrag vollständig ist, dann wird er in Wochen entschieden, nicht in Jahren.
Wenn jemand in die gesetzliche Krankenkasse einzahlt, dann bekommt er zeitnah einen Arzttermin. Wenn der Arzt ein Rezept ausstellt, dann ist das Medikament verfügbar. Wenn ein Krankenhaus den Patienten entlässt, dann ist die Nachversorgung organisiert.
Wenn keine Ferien sind, dann findet Unterricht statt. Wenn der Staat Schulpflicht verlangt, dann sorgt er auch für Unterricht. Wenn Mathe auf dem Stundenplan steht, dann findet Mathe statt. Wenn der Lehrer krank ist, dann unterrichtet ein Vertreter sein Fach und guckt mit den Kindern keinen Film. Wenn Kinder zur Schule gehen, dann lernen sie Lesen, Schreiben und Rechnen.
Wenn jemand Eigentum beschädigt, dann ersetzt er den Schaden. Wenn jemand Vollzeit arbeitet, dann hat er spürbar mehr Geld als jemand ohne Arbeit. Wenn ein Abschluss vergeben wird, dann sagt er etwas über das Können der Person aus. Wenn ein Vorgang digitalisiert wurde, dann geht er schneller und leichter.“
Soweit Fatina Keilani. Ich setze das Zitat ihres Essays und meine Gedanken dazu in meinem nächsten Blog / Podcast fort.
Der Schwöbel-BLOG am Samstag, 29.08.2026








