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Gemälde: Waltraud Gossel (Ausschnitt)
Möge es dem Iranischen Volk gelingen!
Hans-Peter Schwöbel
Mir fällt kein Volk ein, das seit Jahren mit so viel Mut, Tapferkeit und Leidenschaft gegen eine blutrünstige, theokratische Tyrannei kämpft für ein Leben in Würde wie das Iranische Volk. Ihm gelten meine Achtung und meine Segenswünsche. Deutschland, Europa und der Westen sollten diesem Volk nach bestem Wissen und Gewissen und mit allen Möglichkeiten zur Seite stehen. Wenn ich Europa sage, meine ich vor allem die Europäischen Völker und Nationen.
Wichtig ist, die religiös fundierte Bosheit des Mullah-Regimes zu verstehen. Es lohnt sich, den Essay von Leon de Winter in DIE WELT vom 12.01.2026 (digital) zu lesen:
„Es ist ein Aufstand gegen den Islam“
Hier einige Auszüge aus seiner Kolumne:
„Es sieht so aus, als hätten die meisten Iraner genug von der von Allah sanktionierten Islamischen Republik. In den letzten Tagen wurden Moscheen in Brand gesteckt. Nur die westlichen Medien wollen diese Botschaft nicht verstehen.
Im Jahr 1979 fügten die Schiiten Irans dem chaotischen Nahen Osten die Dimension einer Tyrannei hinzu, die von apokalyptischen Erwartungen getrieben wurde. Was viele westliche Intellektuelle enthusiastisch begrüßten, erwies sich als gewaltsame Wiederbelebung tragisch aus dem Ruder gelaufener monotheistisch-messianistischer Konzepte.
Deren sunnitische Variante in der Muslimbruderschaft war schon eine Weile dabei, die Entstehung arabischer bürgerlicher Gesellschaften zu behindern. Aber dies war das erste Mal, dass radikale Religiöse durch einen Staatsstreich ein großes Land unter ihre Kontrolle gebracht hatten. … Ayatollah Khomeini unterwarf die iranische Gesellschaft in jeder Hinsicht den kulturellen, religiösen und staatsrechtlichen Konzepten des frühen schiitischen Islam.
Dies sind einige Zitate von Ayatollah Khomeini:
„Wir werden unsere Revolution in die ganze Welt exportieren. Bis der Ruf ‚Es gibt keinen Gott außer Allah‘ über die ganze Welt ertönt.“
„Der Koran befiehlt: ‚Krieg! Krieg bis zum Sieg!‘ Eine Religion ohne Krieg ist eine verkrüppelte Religion.“
„Die Ungläubigen zu töten ist eine der edelsten Missionen, die Allah der Menschheit vorbehalten hat.“
„Die Errichtung des islamischen Staates weltweit gehört zu den großen Zielen der Revolution.“
„Wir haben uns als Ziel gesetzt, den Einfluss des Islam weltweit zu verbreiten und die Herrschaft der Welteroberer zu unterdrücken.“
„Wir wünschen, dass die korrupten Wurzeln des Zionismus, des Kapitalismus und des Kommunismus in der ganzen Welt verdorren. Wir wünschen, wie Gott der Allmächtige, die Systeme zu zerstören, die auf diesen drei Grundlagen beruhen, und die islamische Ordnung des Propheten (…) in der Welt der Arroganz zu fördern.“
„Der Islam verpflichtet alle erwachsenen Männer, sofern sie nicht behindert oder unfähig sind, sich auf die Eroberung von Ländern vorzubereiten, damit der Befehl des Islam in jedem Land der Welt befolgt wird.“
„Wer den islamischen Heiligen Krieg studiert, wird verstehen, warum der Islam die ganze Welt erobern will.“
„Die Menschen können nur mit dem Schwert gehorsam gemacht werden! Das Schwert ist der Schlüssel zum Paradies, das nur für Heilige Krieger geöffnet werden kann!“
Soweit die Zitate in Leon de Winters Essay. Ich werde seine Ausführungen in meinem nächsten Blog aufgreifen.
Bis dahin die Fragen: Wie kommen wir dazu, die Flüche und Drohungen der Ayatollahs (Ayatollah bedeutet: „ein Zeichen Gottes“) und Mullahs zu vergessen oder erst gar nicht wahrzunehmen? Warum lesen wir DAS BUCH nicht, aus dem all dies aufsteigt?
Der Schwöbel-BLOG am Samstag, 24.01.2026








