Dem Volk den steilen Mittelfinger zeigen

 

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Steiler Mittelfinger
Foto: Hans-Peter Schwöbel

Zu dem erbaulichen Thema „Offen an den Schwächen feilen“ (Der Schwöbel-BLOG am Samstag, 18.06.2022) gehören auch diese Ereignisse und Persönlichkeiten:

 

Nachdem Luisa Neubauer mit freundlicher Unterstützung Folgsam Framender Medien (FFM) sich selbst als die Expertin für Klimawandel (und alles andere) installiert hatte, löschte sie von ihrem Instagram-Profil Spuren energieintensiver Reisen in weit entfernte Regionen der Welt, die sie weder mit dem Segelboot noch dem Fahrrad erreicht haben konnte. Aber der Coup gelingt. So hat eine der neuen Machtrauschigen „an ihren Schwächen gefeilt“.

Tatsächlich offenbart sie mit ihrer Unverfrorenheit die Schwächen des politisch-medialen Main-Stream und die mangelnde Widerstandkraft der vielzitierten Zivilgesellschaft.

Gerade wurde die „Medien- und Migrationsexpertin“ und Verächterin deutscher Kultur, Ferda Ataman, als Bundesbeauftragte für Antidiskriminierung nominiert. Rasch ließ sie ca. 12 000 Tweeds löschen. Alles gut! Wieder wurde an Schwächen gefeilt und damit die Böckin zum Gärtner gemacht. Offener kann man den Deutschen nicht den steilen Mittelfinger zeigen.

Die Macherinnen und Macher der DOCUMENTA in Kassel haben dafür gesorgt, dass sich ein ekelerregender Antisemitismus auf dieser Ausstellung breit machen kann. In blinder Geschichtslosigkeit, ohne Sinn für Qualität und mit dem Auftrieb des „richtigen“ Bewusstseins, bejubelten der Kasseler Oberbürgermeister Christian Geselle (SPD) und die Generaldirektorin der DOCUMENTA, Sabine Schormann, bösartigen, dümmlichen Agitprop als „gelebte Freiheit der Kunst“. Schormanns Kommentare zum Skandal lassen sich nicht unterbieten. Sie hat nichts verstanden.

Nicht zu vergessen Kulturstaatsministerin Claudia Roth (Die Grünen), die mit bescheidenen Bildungs- und Kompetenzgrundlagen, höchste Ämter eroberte, um dort ihr Unwesen zu treiben. Auch sie hat zum GAU in Kassel beigetragen. Frauen werden in der Politik benachteiligt? Lachämool! Bildungsdefizite verhindern politische Karrieren? Lachämool!

Da ich mein Leben der demokratisch-emanzipatorischen Kulturrevolution der Deutschen nach dem Kriege gewidmet habe, erlebe ich Antisemitismus auch als Feindseligkeit gegen die deutschen und europäischen Kulturen insgesamt.

Innenministerin Nancy Faeser schlägt vor, den Begriff Heimat „positiv umzudeuten“. Sie ahnt nicht, wie sehr sie sich damit als Bewohnerin einer sterilen Blase offenbart; denn in linken Milieus wird dies seit Jahrzehnten gefordert – besonders in Wahlkampfzeiten. In der Forderung steckt die Unterstellung, Heimat sei „eigentlich“ ein übles, rechtsextremes Konzept. Dümmer geht’s nicht.

Millionen Menschen in Deutschland, so auch ich, verstehen und lieben Heimat und Nation als weltoffene, emanzipatorische Prozesse von Wandel und Bewahren, die sie nicht „umdeuten“ müssen. Lassen Sie uns den pseudo-progressiven, in Wahrheit stockreaktionären, Verächtern von Heimat und Nation gelassen und selbstbewusst entgegentreten.

Der Schwöbel-BLOG am Samstag, 25. Juni 2022

Buchvorstellung

Buchvorstellung

Fluchtkulturen
Essays und Plädoyers 2
Auflage. Borgentreich 2021. 160 Seiten,
gebunden, Fotos, Lesebändchen. 25,00 €

 

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